Re-elko, Der Massivholzspezialist

Holz im Außenbereich

Holzterrassen erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit. Und das ist auch kein Wunder. Schafft doch der Werkstoff Holz stets eine freundliche, warme und naturnahe Atmosphäre.

Selbst starke Veränderungen durch Wettereinflüsse können dem Holz nicht seinen Reiz nehmen. Erst wenn die erste Fäulnis einsetzt, sind die Jahre eines Holzbauwerks gezählt. Je nach Holzart, Pflege und Wetterschutz kann das viele Jahrzehnte dauern.

Holzterrasse aus Massivholz im Freien

Holz verändert sich, farblich und oberflächlich

Holz ist ein Naturprodukt und man sollte ein gewisses Verständnis für den naturgewachsenen Werkstoff aufbringen. Holz arbeitet, quillt und schwindet jede Minute, Tag für Tag, jede Woche, Monat für Monat und das alles Jahr für Jahr. Es ist nicht möglich, Holz einzureden, dass es dies nicht machen soll.

Speziell im Außeneinsatz verändert sich sein Aussehen über den gesamten Zeitraum hinweg. Diese Veränderungen werden hauptsächlich von den örtlichen Witterungsbedingungen beeinflusst. Durch den natürlichen Verwitterungsprozess entstehen Farbveränderungen und, je nach Holzart, mehr oder weniger Oberflächenrisse. Diese unterstreichen die Natürlichkeit des Materials und prägen seinen Charakter.

Die Holzfarbe, und wie diese sich mit der Zeit entwickelt, kann ebenso wie die oberflächliche Rissbildung variieren. Diese Veränderungen des Holzes haben keine Auswirkung auf die Dauerhaftigkeit und die generellen Eigenschaften des Produkts. Alle Veränderungen wurden bereits bei den Angaben berücksichtigt, zum Beispiel bei der Dauerhaftigkeitsklasse.

Welches Holz für welchen Zweck

Die Veränderungen des Holzes moderat vonstatten gehen zu lassen sowie die Langlebigkeit von Holzterrassen und anderen voll bewitterten Holzbauteilen zu erhöhen, ist ein erklärtes Ziel, das wir immer aktiv verfolgen. Um dieses Ziel zu erreichen, stehen neben der Holzauswahl die Holzmodifizierung im Vordergrund, also eine technische Veränderung mit der Zielsetzung der Verbesserung.

Die Natürlichkeit des Holzes soll dabei so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Die gängigen Technologien der Modifikation sind zum einen physikalisch mittels Wärme, zum zweiten chemisch mittels Acetylierung oder Kebonisierung. Die Produkte heißen dann Thermoholz, Accoya oder Kebony.

Weniger langlebig, aber dennoch geeignet, sind naturbelassene Holzarten wie Robinie, Kastanie, Eiche, Douglasie und Lärche. Auf deren sibirische Verwandte sowie auf Tropenholz sollte wegen der Raubbaugefahr weiter verzichtet werden.

Worauf ist noch zu achten

Der zweite wichtige Faktor für eine langlebige Holzterrasse ist der sogenannte konstruktive Holzschutz. Im Terrassenbereich heißt das vor allem, dauerfeuchte Kontaktflächen zu vermeiden.

  • Maßnahmen zur Belüftung unter der Fläche
  • Entkopplung sich berührender Holzteile
  • Vermeidung ebener Holzflächen durch Gefälle im Bauteil oder schräge Anschnitte am Holz selbst
  • Wetterschutz in Form großzügiger Dachüberstände oder kompletter Überdachungen, das ist am wirksamsten

Müssen Holzterrassen gepflegt werden

Die dritte Maßnahme, mit der Langlebigkeit und Werthaltigkeit von Holzterrassen positiv beeinflusst werden kann, sind Anstriche und Pflege. Auf chemischen Holzschutz sollte weitgehend verzichtet werden, da sich bei solch exponierten Bauteilen wie Holzterrassen oder Sichtschutzelementen damit nur wenig erreichen lässt. Die Wirkstoffe waschen sich aus und belasten unnötig Erdreich und Gewässer.

Deutlich wichtiger ist die Berücksichtigung der beiden ersten Punkte sowie eine gute Pflege, die im Wesentlichen aus gelegentlicher Reinigung sowie eventuell wasserabweisenden Anstrichen besteht. Diese sind immer dünn und nicht filmbildend auszuführen, um späteres Abblättern zu vermeiden.

Die Themen Holzauswahl, konstruktiver Holzschutz und Pflege sind enorm komplex und sowohl für Verarbeiter, Planer oder private Anwender kaum zu überblicken. Genau das ist unser Spezialgebiet. Rufen Sie an, wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet ist.